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Influencer Abmahnungs-Welle rollt?

Aktuell rollt eine Abmahnungswelle gegen zahlreiche Influencer. Zuletzt hatte ich hier davon berichtet. Nun werde ich durch weitere Anfragen darin bestätigt, dass mein genereller Artikel dazu:

Warum sollten man als Streamer mit einem Rechtsanwalt zusammen arbeiten?

vielleicht ernster genommen werden sollte! Auch wenn sich der Artikel auf Streamer bezieht, ist er auf Influencer von Twitter, Instagram oder sonstigen Social-Media-Kanälen zu großen Teilen anwendbar.

Aktuell geht es um Instagram Posts, die Tap Tags versehen werden, die aber nicht ausreichend als Werbung gekennzeichnet sind. Wie das bekannte Branchenmagazin LTO sind vorliegend auch schon einige einstweilige Verfügungen ergangen. Soweit ging es bei mir noch nicht, aber wenn man als unbedarfter Streamer oder Influencer (und es kann hier schon solche mit einer recht kleinen Anzahl an Followern/Subscribern treffen) Abmahnungen ignoriert, ist man schneller in der Kostenfalle, als einem lieb ist.

Nimmt das Leben als Streamer/Influencer also Fahrt auf, steigt auch der Risikofaktor. Dies ist vor allem darin begründet, dass die relevanten Rechtsfragen im Detail sehr strittig und kompliziert sind, da wenige Gerichte darüber bislang entschieden haben, viele Aspekte sogar von EU-Recht abhängen und die Branche einen großen internationalen Aspekt aufweist. Ich kann daher jedem, der beginnt mit seiner Social-Media-Tätigkeit Geld zu verdienen, raten, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Ich habe Streamer dazu ein besonderes Angebot gestrickt.

Erstberatung für Streamer

Sehr gerne kann man mich auch vorab per Email oder über meinen Support-Chat kontaktieren.

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Keine Löschung von YouTube-Videos bei Unterlassungspflicht

Der BGH hat eine interessante Entscheidung zum Äußerungsrecht und Youtuber gefällt. Unter dem Aktenzeichen Az. I ZB 86/17 entschied der Bundesgerichtshof am 12.07.2018, dass jemand, der zu einer Unterlassung einer Äußerung im Internet verpflichtet ist (hier der NDR), nicht proaktiv gegen illegale Uploads der Äußerung bei YouTube vorgehen müsse. Nachdem der NDR die zu unterlassenden Passagen aus der Mediathek entfernte, waren diese auch nicht mehr bei Google zu finden. Allerdings waren Kopien der ungekürzten Sendung durch Dritte illegal bei YouTube hochgeladen worden und dort nach wie vor verfügbar. Der BGH entschied jedoch, dass dies dem NDR nicht zuzurechnen sei, da die Verbreitung durch Dritte widerrechtlich und ohne Wissen oder wirtschaftlichen Nutzen für den NDR erfolgte.

Diese Entscheidung ist im wesentlichen stimmig mit bisherigen Entscheidungen diverser Oberlandesgerichte, die oft vor allem auf den wirtschaftlichen Nutzen abstellen, wenn es um die Frage geht, wann aus Unterlassungspflichten eine Pflichtn zum aktiven Handeln wird, um weitere Verletzungen zu unterbinden.

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