Übergewichtig – ungebildet – unsportlich: Attribute, die häufig fallen, wenn es um das klassische Gamer-Profil geht.  Auch wenn diese Vorurteile von der Realität, oft genug, überholt werden, stellt die Sporthochschule Köln in ihrer Studie zum Esport fest, dass das
Trainings- und Gesundheitsverhalten von Esport-Spielern noch viel Verbesserungspotential bergen würde.

Eine zentrale Erkenntnis der Studie ist jedoch, dass die überwiegende Mehrheit der Befragten jung, schulisch gut gebildet und sportlich aktiv sei. Allerdings verbringen auch 54 Prozent der Spieler ca.  20 Stunden pro Woche vor PC und
Konsole. Das sei ein Problem, wenn Bewegungssport das Esport-Traning nicht ausgleichen würde.  Die Hochschule hat auch einen Esport-Leistungstest entwickelt,  der eine ganzheitliche Analyse der benötigten Fähigkeiten erfolgreicher Esport-Spieler ermöglicht. Getestet werden dabei unter anderem Reaktionsschnelligkeit, Wahrnehmung sowie körperliche Fitness. Die Ergebnisse liefern die Basis für die Entwicklung gezielter Trainingskonzepte, die an den klassischen Sport angelehnt sind. Ziel ist es, neben der Spielstärke auch die Gesundheit aller Leistungsstufen zu verbessern.

In kleineren Esport-Teams wird das Thema sehr oft vernachlässigt und es Spielern selbst überlassen, ob diese überhaupt Bewegungssport absolvieren und somit unter Umständen auch ihre Leistung beim Esport verbessern. Hier kann mit Sicherheit ein Wettbewerbsvorteil entstehen, wenn zumindest darauf geachtet wird, unter Umständen aber sogar Trainingspläne und Ausgleichssportarten mit in die Spielerverträge aufgenommen werden. Im Rahmen der Erstellung von Spielerverträgen für Esport Teams kann ich dabei behilflich sein.

 

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