Wie kann ich helfen? — Konkrete Situationen und Vorgehen

Term Sheets, Regulierung, Verträge, Konflikte, festes Legal-Outsourcing: konkrete Startsituationen und der Ablauf einer Zusammenarbeit mit Marian Härtel.

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Term Sheet
Prüfung & Verhandlung
⚖️
Regulierung
AI Act, DSGVO, DSA, MiCA
🤝
Verträge
Publishing, SaaS, Co-Founder
🛡️
Streit
Lösung bevorzugt, Prozess möglich

Diese Frage ist der Kern jeder Beratung — und die meisten Kanzleiseiten weichen ihr aus. Deshalb hier so konkret wie möglich: In welchen Situationen mich Startups, Investoren, Creator und Agenturen tatsächlich anrufen und was danach passiert.

Fünf typische Startsituationen

1. "Wir bekommen ein Term Sheet — was jetzt?"

Sie haben ein Investoren-Angebot auf dem Tisch. Ich prüfe die Deal-Struktur (Valuation, Vesting, Liquidation Preferences, Drag-along, Anti-Dilution), erkläre in klaren Worten, was jede Klausel in 12, 24 und 60 Monaten bedeuten kann, und begleite die Verhandlung mit dem Investor. Auf Wunsch spreche ich direkt mit der Kanzlei der Gegenseite. Ergebnis: ein Term Sheet und später ein SHA, den Sie in fünf Jahren nicht bereuen.

2. "Unser Produkt stößt an regulatorische Grenzen"

AI Act, DSGVO, DSA, Jugendschutz, Glücksspielrecht, Payment Services, MiCA — Sie stehen vor einem Compliance-Thema, das nicht mehr durch ein Standard-AGB-Muster gelöst wird. Ich analysiere die konkrete Regulierung im Kontext Ihres Produkts, entwerfe eine praktische Roadmap (nicht ein 40-seitiges Whitepaper) und begleite die Umsetzung — inklusive Behördenkommunikation, wenn nötig.

3. "Ein Vertrag muss verhandelt oder erstellt werden"

Publishing Agreements, SaaS-Enterprise-Verträge, Distributionsverträge, White-Label-Kooperationen, Investment-Verträge, Co-Founder-Vereinbarungen, Kreativverträge mit Studios oder Freelancern. Ich arbeite nicht aus einer Musterdatei, sondern schneide jeden Vertrag auf Ihre reale Situation zu — und ich verhandle ihn auf Wunsch direkt mit der Gegenseite, statt nur Kommentare in die Ränder zu schreiben.

4. "Es gibt Streit"

Gesellschafterkonflikte, Streit mit Publishern, Plattform-Sperrungen, Markenverletzungen, Abmahnungen, Vertragsbrüche. Meine Präferenz ist immer eine Lösung ohne Verfahren — nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil Startups es sich meist nicht leisten können, 18 Monate in einem Prozess zu binden. Wenn es doch bis zur Klage geht, führe ich das Verfahren selbst — Prozesserfahrung bis BGH und BVerfG ist vorhanden.

5. "Wir wollen einen festen Ansprechpartner"

Sie brauchen keinen Anwalt für einen einzelnen Fall, sondern jemanden, der Ihr Business kennt und bei den 15 kleinen Fragen im Monat schnell antwortet. Für diese Konstellation gibt es Legal Outsourcing: eine feste monatliche Zusammenarbeit mit klaren Servicelevels und einer definierten Erreichbarkeit.

Was in den ersten 48 Stunden passiert

Nach dem ersten Kontakt (E-Mail, WhatsApp, Formular, Telefon) melde ich mich in der Regel binnen weniger Stunden. Wir vereinbaren ein kostenfreies Erstgespräch (25–45 Minuten), in dem ich Ihre Situation verstehe, Priorität und Aufwand grob einschätze und ein transparentes Angebot mache — Festpreis, Paketpreis oder Stundensatz, je nach Fall. Danach entscheiden Sie ohne Druck.

Was ich nicht mache

Ich mache kein Strafrecht (außer im Wirtschaftsstrafrecht-Umfeld), kein Familien- oder Erbrecht, kein reines Arbeitsrechts-Massenverfahren. Für diese Themen verweise ich an spezialisierte Kolleginnen und Kollegen weiter, die ich persönlich kenne.

Erreichbarkeit als Teil der Leistung

Für viele Mandanten ist das der eigentliche Unterschied: Sie warten nicht drei Werktage auf eine Antwort. Ich melde mich in der Regel am selben Tag zurück, in laufenden Deals auch am Wochenende. Warum das agil und lean möglich ist, statt in einer klassischen Kanzleistruktur unterzugehen, erkläre ich an anderer Stelle.

Beschreiben Sie in wenigen Sätzen, worum es geht. Ich melde mich zurück und wir klären, ob und wie ich helfen kann.