Frauen haben den Männern ihr cooles Gamer-Dasein kaputt gemacht

Am ersten Bürotag nach dem Osterwochenende möchte ich gerne auf einen sehr interessanten, wenn auch nur bedingt tiefgründig recherchierten Artikel bei…

Das Wichtigste in Kürze

  • Frauen sind in der Spieleentwicklung unterrepräsentiert, was zu weniger diversen Spielinhalten führen kann, die oft eher Männer ansprechen.
  • Eine These besagt, dass Frauen eher kooperative und ästhetische Spiele bevorzugen, während Männer kompetitive Spiele und Ranglisten priorisieren.
  • Spieleentwicklerin Sonja Hawranke stellt diese These in Frage und weist auf Sexismus im Gaming hin, der Frauen dazu bringt, ihr Geschlecht zu verbergen.
  • Männer, die "softe" und kooperative Spiele spielen, thematisieren dies oft nicht, um nicht als "Mädchenkram" abgestempelt zu werden.

Am ersten Bürotag nach dem Osterwochenende möchte ich gerne auf einen sehr interessanten, wenn auch nur bedingt tiefgründig recherchierten Artikel bei „Spektrum der Wissenschaft“ verweisen.

Es geht um das Problem, ob und wie viele Frauen es im Esport gibt und welche Auswirkungen dies auf „Männer“ im Esport hat.

  • Frauen spielen eher kooperativ, Männer eher kompetitiv.
  • Frauen legen Wert auf Ästhetik, Männer auf die Rangliste.

 

Das hier ist natürlich eine steile These, die man durchaus auch angreifen könnte. Gleiches gilt für diese Aussage

Ob Frauen wirklich lieber »softe«, kooperative Spiele spielen und Männer bevorzugt herumballern, stellt die deutsche Spieleentwicklerin Sonja Hawranke, Mitgründerin und Ko-Geschäftsführerin des Spieleunternehmens Golden Orb, vor diesem Hintergrund in Frage. Sie selbst kenne einige Frauen, die gerne Shooter spielen würden. »Aber viele geben sich nicht als Frau zu erkennen«, sagt sie, »sie wählen männliche Avatare, um nicht als Frau identifiziert zu werden. Von daher ist Sexismus wohl schon ein Problem.« Und auf der anderen Seite kenne sie Männer, die gerne softe, kooperative Spiele spielen, das jedoch nicht thematisieren, »denn die werden als Mädchenkram abgetan«.

Den ganzen Artikel gibt es hier.

Häufig gestellte Fragen

Warum gibt es laut dem Artikel weniger Frauen im E-Sport?
Laut einer These im Artikel spielen Frauen eher kooperativ und legen Wert auf Ästhetik, während Männer kompetitiv sind und Ranglisten bevorzugen. Dies könnte ein Grund sein, warum weniger Spielerinnen im E-Sport aktiv sind, da sie lieber miteinander statt gegeneinander spielen.
Gibt es Sexismus im Gaming?
Ja, die Spieleentwicklerin Sonja Hawranke bestätigt, dass Sexismus ein Problem ist. Viele Frauen geben sich nicht als Frau zu erkennen und wählen männliche Avatare, um nicht identifiziert zu werden.
Warum verbergen Frauen ihr Geschlecht beim Online-Spielen?
Viele Frauen verbergen ihr Geschlecht, indem sie männliche Avatare wählen, um nicht als Frau identifiziert zu werden und so Sexismus im Gaming zu entgehen.
Was ist die Meinung von Sonja Hawranke zu den Spielpräferenzen von Männern und Frauen?
Sonja Hawranke stellt die These in Frage, dass Frauen lieber 'softe' Spiele spielen und Männer bevorzugt Shooter. Sie kennt Frauen, die gerne Shooter spielen, und Männer, die 'softe' Spiele spielen, dies aber nicht thematisieren, um nicht als 'Mädchenkram' abgestempelt zu werden.