Das Wichtigste in Kürze
- Marian Härtel ist ein spezialisierter IT- und Esports-Anwalt, der Mandanten in der digitalen Welt betreut.
- Seine Tätigkeit umfasst strategische Rechtsberatung, Vertragsgestaltung, Markenschutz und Streitvermeidung, insbesondere für Akteure der Gaming-Industrie.
- Er legt Wert auf direkten Kundenkontakt, persönliche Erfüllung und die Zusammenarbeit mit motivierten Persönlichkeiten in der Gaming-Branche.
- Seine berufliche Philosophie ist es, echten Wert und Klarheit zu bieten, anstatt nur 'Masse' zu produzieren, inspiriert von einer indonesischen Saga.
Mein Weg als IT- und Esports-Anwalt: Rechtliche Unterstützung in der Gaming-Branche
Gestern führte ich ein tiefgründiges Gespräch mit einem Freund und Kollegen. Wir tauschten uns über unsere beruflichen Laufbahnen, zukünftige Visionen und persönliche Entwicklungen aus. Dabei reflektierten wir, wie sich unsere Karrieren verändert haben und welche Rolle die Außendarstellung in unserer Branche spielt.
Ich kann von mir selbst behaupten, aktuell so glücklich in meinem Leben zu sein, wie selten zuvor. Ich arbeite zwar in einem kleineren Team, doch meine Verantwortung ist keineswegs geringer. Diese neue Struktur ermöglicht mir eine fokussiertere und persönlichere Arbeitsweise als IT- und Esports-Anwalt.
Meine Rolle als Rechtsanwalt in der Digitalbranche
In meiner aktuellen Tätigkeit unterstütze ich Mandanten aus der digitalen Welt. Dazu gehören:
- Streamer
- Agenturen
- Esport-Teams
- Influencer
- Kleinere Start-ups
Mein Ziel ist es, ihnen zu helfen, sich zu entwickeln und stets rechtlich sicher zu agieren. Diese Arbeit bereitet mir große Freude, da ich einen viel direkteren Kontakt zu meinen Kunden und der Branche habe als früher. Aus Gründen meiner anwaltlichen Geheimhaltungspflicht spreche ich nur begrenzt darüber, mit wem genau ich zusammenarbeite. Diese Pflicht umfasst selbstverständlich auch die Namen meiner Mandanten.
Fokus auf strategische Rechtsberatung und die Gaming-Branche
Meine Arbeit findet hauptsächlich im Backoffice statt. Dort konzentriere ich mich auf die Erstellung komplexer Verträge und die umfassende Beratung. Ich berate Streamer, Esport-Teams und andere wichtige Akteure der Spieleindustrie in vielfältigen Rechtsfragen.
Dabei geht es unter anderem um:
- Den Aufbau einer rechtssicheren Marke (Markenschutz für Startups)
- Effektive Vertragsverhandlungen
- Strategien zur Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten
- Spezifische Anforderungen der Gaming-Branche
Viele Außenstehende wissen daher oft nicht, für wen genau ich tätig bin. Beispielsweise verlassen sich zahlreiche Agenturen darauf, mich jederzeit über soziale Medien erreichen zu können. Das ist für mich völlig in Ordnung, denn den äußeren "Ruhm" brauche ich nicht. Zumindest nicht mehr. Mein eigenes Selbstbewusstsein ist inzwischen stark genug.
Die Gaming-Industrie: Wo Leidenschaft und Recht aufeinandertreffen
Ich habe nun die Möglichkeit, mit großartigen Persönlichkeiten in der Gaming-Industrie zusammenzuarbeiten. Diese Menschen sind motiviert, etwas Einzigartiges zu schaffen und zeichnen sich durch hohe Zufriedenheit aus. Mit ihnen lassen sich hervorragende Projekte verwirklichen.
Veränderte Prioritäten und persönliche Erfüllung
Ein wesentlicher Unterschied zu meiner früheren Tätigkeit, die von mehr Mitarbeitern, Kollegen, unterschiedlichen Zeitzonen und vielen Reisen geprägt war, ist mein jetziges Glück. Ich durfte meine kleine Tochter in den letzten zwei Jahren intensiv aufwachsen sehen und mit ihr gemeinsam die Welt entdecken. Aus diesem Grund bereue ich es keineswegs, meine vorherigen Projekte in gute Hände übergeben zu haben und mich nun voll und ganz meiner Tätigkeit als Rechtsanwalt zu widmen.
Weisheit aus alter Sage: Licht statt Ballast
Während ich diesen Beitrag verfasste, stieß ich auf eine alte indonesische Saga. Ihre tiefe Weisheit spiegelt meine eigene Einstellung und mein Selbstverständnis als Rechtsanwalt wider, weshalb ich sie hier teilen möchte.
Ein König hatte zwei Söhne. Als er alt wurde, wollte er einen der beiden zu seinem Nachfolger bestimmen. Er versammelte die Weisen des Landes und rief seine beiden Söhne herbei. Er gab jedem der beiden fünf Silberstücke und sagte: „Ihr sollt für dieses Geld die Halle in unserem Schloss bis zum Abend füllen. Womit, ist eure Sache.“ Die Weisen sagten: „Das ist eine gute Aufgabe.“
Der älteste Sohn ging davon und kam an einem Feld vorbei, wo die Arbeiter dabei waren, das Zuckerrohr zu ernten und in einer Mühle auszupressen. Das ausgepresste Zuckerrohr lag nutzlos umher. Er dachte sich: „Das ist eine gute Gelegenheit, mit diesem nutzlosen Zeug die Halle meines Vaters zu füllen.“ Mit dem Aufseher der Arbeiter wurde er einig, und sie schafften bis zum späten Nachmittag das ausgedroschene Zuckerrohr in die Halle. Als sie gefüllt war, ging er zu seinem Vater und sagte: „Ich habe deine Aufgabe erfüllt. Auf meinen Bruder brauchst du nicht mehr zu warten. Mach mich zu deinem Nachfolger.“ Der Vater antwortet: „Es ist noch nicht Abend. Ich werde warten.“
Bald darauf kam auch der jüngere Sohn. Er bat darum, das ausgedroschene Zuckerrohr wieder aus der Halle zu entfernen. So geschah es. Dann stellte er mitten in die Halle eine Kerze und zündete sie an. Ihr Schein füllte die Halle bis in die letzte Ecke hinein.
Der Vater sagte: „Du sollst mein Nachfolger sein. Dein Bruder hat fünf Silberstücke ausgegeben, um die Halle mit nutzlosem Zeug zu füllen. Du hast nicht einmal ein Silberstück gebraucht und hast sie mit Licht erfüllt. Du hast sie mit dem gefüllt, was die Menschen brauchen.“
Fazit
Diese alte indonesische Saga verdeutlicht meine Überzeugung: Es geht nicht darum, Räume mit Masse zu füllen, sondern mit echtem Wert und Bedeutung. In meiner anwaltlichen Tätigkeit strebe ich danach, meinen Mandanten nicht nur Lösungen, sondern auch Klarheit und Perspektiven zu bieten, die wirklich weiterhelfen und nachhaltig wirken.