Das Wichtigste in Kürze
- Die De-minimis-Förderung hat sich als vitaler Impuls für die deutsche Spieleindustrie erwiesen und zahlreiche Projekte sowie Neugründungen ermöglicht.
- Trotz des Erfolgs drohen der Games-Förderung Kürzungen im Bundeshaushalt 2020, was eine erhebliche Einschränkung für die Branche bedeuten würde.
- Die Förderung ist entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Spieleentwickler auf dem globalen Markt zu sichern und dem sinkenden Anteil deutscher Produktionen entgegenzuwirken.
- Interessenten sollten die bestehenden Fördermöglichkeiten jetzt nutzen, bevor mögliche Kürzungen wirksam werden.
- Rechtsanwälte bieten juristische Unterstützung für Spieleentwickler bei der Konzeption von Beteiligungen, Projektverträgen und Unternehmensgründungen.
Games-Förderung Deutschland: Erfolg in Gefahr?
Die De-minimis-Förderung für die Gamesindustrie hat sich als voller Erfolg erwiesen. Bislang gingen bereits 380 Anträge beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ein. Weitere 295 Unternehmen warten zudem mit konkreten Projekten auf die EU-Notifizierung der finalen Förderrichtlinie.
Dank dieser Unterstützung konnten bereits zahlreiche Projekte umgesetzt und neue Entwicklerstudios gegründet werden. Ohne diese Förderung wären viele dieser Initiativen nicht zustande gekommen. In den letzten Monaten durfte ich einige davon bei der Gründung betreuen und dabei helfen, die entsprechenden Kapitalgesellschaften an den Start zu bringen sowie die dafür relevanten Verträge für Startups zu erstellen.
Drohende Kürzungen und ihre Folgen für die Games-Förderung
Aktuell besteht jedoch die Gefahr, dass dieser erfolgreiche Start durch eine kurzsichtige Finanzpolitik im nächsten Jahr direkt wieder abgewürgt wird. Für das Jahr 2019 waren erstmals 50 Millionen Euro für eine bundesweite Games-Förderung im Bundeshaushalt vorgesehen.
Der Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2020 sieht diese Mittel jedoch nicht mehr vor. Dies würde eine erhebliche Einschränkung für die gesamte deutsche Games-Branche bedeuten. Daher sollten weitere Interessenten jetzt handeln und die bestehenden Fördermöglichkeiten nutzen.
Warum die Games-Förderung entscheidend ist
Die Notwendigkeit der Games-Förderung Deutschland für die Spieleentwicklung zeigt die aktuelle Marktentwicklung deutlich. Der Anteil deutscher Spieleproduktionen auf dem Heimatmarkt fällt seit Jahren kontinuierlich, obwohl der gesamte Games-Markt stark wächst.
Zuletzt blieben von 100 Euro, die für Computer- und Videospiele ausgegeben wurden, lediglich noch 4,30 Euro bei deutschen Entwicklern. Dies unterstreicht die Dringlichkeit, deutsche Studios gezielt zu unterstützen und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt zu stärken.
Unsere juristische Unterstützung für Spieleentwickler
Als Rechtsanwälte stehen wir Spieleentwicklern – ob als Indie-Studio, Gründer oder etabliertes Unternehmen – jederzeit für Anfragen zur Verfügung. Wir unterstützen Sie umfassend bei der juristischen Konzeption von Beteiligungen, Projektverträgen oder Unternehmensgründungen. Gerne beraten wir Sie auch zur Gründung eines Spieleentwickler-Studios.
Fazit
Die Games-Förderung hat sich als vitaler Impuls für die deutsche Spieleindustrie erwiesen. Es ist entscheidend, dass diese Unterstützung fortgesetzt wird, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Entwickler auf dem globalen Markt zu sichern und innovative Projekte weiterhin zu ermöglichen. Wir hoffen auf eine nachhaltige Politik, die das Potenzial dieser Branche anerkennt und fördert.