Das Wichtigste in Kürze
- Eine aktuelle Abmahnungswelle betrifft Influencer wegen unzureichender Werbekennzeichnung, insbesondere bei Instagram Tap Tags.
- Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Influencer-Marketing sind komplex, strittig und international geprägt.
- Auch Influencer mit wenigen Followern können von Abmahnungen betroffen sein und schnell in Kostenfallen geraten.
- Frühzeitige professionelle Rechtsberatung ist für Influencer und Streamer, die ihre Tätigkeit monetarisieren, dringend empfohlen.
Aktuell rollt eine Abmahnungswelle gegen zahlreiche Influencer. Zuletzt hatte ich hier davon berichtet. Nun werde ich durch weitere Anfragen darin bestätigt, dass mein genereller Artikel dazu:
Warum sollten man als Streamer mit einem Rechtsanwalt zusammen arbeiten?
vielleicht ernster genommen werden sollte! Auch wenn sich der Artikel auf Streamer bezieht, ist er auf Influencer von Twitter, Instagram oder sonstigen Social-Media-Kanälen zu großen Teilen anwendbar.
Aktuell geht es um Instagram Posts, die Tap Tags versehen werden, die aber nicht ausreichend als Werbung gekennzeichnet sind. Wie das bekannte Branchenmagazin LTO sind vorliegend auch schon einige einstweilige Verfügungen ergangen. Soweit ging es bei mir noch nicht, aber wenn man als unbedarfter Streamer oder Influencer (und es kann hier schon solche mit einer recht kleinen Anzahl an Followern/Subscribern treffen) Abmahnungen ignoriert, ist man schneller in der Kostenfalle, als einem lieb ist.
- Die relevanten Rechtsfragen sind im Detail sehr strittig und kompliziert.
- Wenige Gerichte haben bislang darüber entschieden.
- Viele Aspekte hängen von EU-Recht ab.
- Die Branche weist einen großen internationalen Aspekt auf.
Ich habe Streamer dazu ein besonderes Angebot gestrickt.
https://itmedialaw.com/produkt/erstberatung-fuer-streamer/
Sehr gerne kann man mich auch vorab per Email oder über meinen Support-Chat kontaktieren.