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Wichtigste Punkte
  • Die KSK-Abgabe sichert Künstler und Publizisten in der gesetzlichen Sozialversicherung ab.
  • Die Künstlersozialkasse übernimmt den Arbeitgeberanteil der Sozialversicherungsbeiträge für die Abgabepflichtigen.
  • Unternehmen, die künstlerische oder publizistische Leistungen nutzen, sind abgabepflichtig.
  • Die KSK-Abgabe beträgt derzeit etwa 4,2 Prozent der in Anspruch genommenen Leistungen.
  • Unternehmen müssen künstlerische Leistungen der Künstlersozialkasse melden sowie die Abgabe entrichten.
  • Die KSK-Abgabe kann eine finanzielle Belastung für Unternehmen darstellen.
  • Bewusstsein über die KSK-Abgabe ist wichtig bei der Kalkulation von Projekten.

Einleitung

Die KSK-Abgabe ist eine in Deutschland erhobene Abgabe, die an die Künstlersozialkasse (KSK) gezahlt wird. Die KSK ist eine Sozialversicherung für Künstler und Publizisten und hat die Aufgabe, diesen Personenkreis in der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung abzusichern. In diesem Artikel werden wir uns mit der KSK-Abgabe befassen, wer sie zahlen muss und welche Auswirkungen sie hat.

Was ist die Künstlersozialkasse (KSK)?

Die Künstlersozialkasse ist eine Einrichtung, die es Künstlern und Publizisten ermöglicht, zu ähnlichen Konditionen wie Angestellte in der gesetzlichen Sozialversicherung versichert zu sein. Die KSK übernimmt dabei den Arbeitgeberanteil der Sozialversicherungsbeiträge.

Wer muss die KSK-Abgabe zahlen?

Die KSK-Abgabe muss von Unternehmen entrichtet werden, die künstlerische oder publizistische Leistungen in Anspruch nehmen. Dies betrifft zum Beispiel Unternehmen, die Werbung schalten, Texte veröffentlichen oder Designleistungen in Anspruch nehmen. Auch Veranstalter, die Künstler engagieren, sind abgabepflichtig.

Wie hoch ist die KSK-Abgabe?

Die Höhe der KSK-Abgabe wird jährlich neu festgelegt und beträgt derzeit etwa 4,2 Prozent (Stand 2021) der in Anspruch genommenen künstlerischen oder publizistischen Leistungen.

Meldepflicht und Zahlung

Unternehmen, die künstlerische oder publizistische Leistungen in Anspruch nehmen, sind verpflichtet, dies der Künstlersozialkasse zu melden. Die Abgabe wird dann auf Basis der gemeldeten Leistungen berechnet und muss vom Unternehmen entrichtet werden.

Auswirkungen für Unternehmen

Für Unternehmen kann die KSK-Abgabe eine zusätzliche finanzielle Belastung darstellen. Es ist daher wichtig, bei der Kalkulation von Projekten, die künstlerische oder publizistische Leistungen beinhalten, die KSK-Abgabe zu berücksichtigen.

Fazit

Die KSK-Abgabe ist eine wichtige Säule der sozialen Absicherung von Künstlern und Publizisten in Deutschland. Unternehmen, die künstlerische oder publizistische Leistungen in Anspruch nehmen, sollten sich der Abgabepflicht bewusst sein und diese bei der Kalkulation von Projekten berücksichtigen.

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