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Hamburg will Esport steuerrechtlich akzeptieren

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In Zusammenarbeit mit der Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Senioren sowie der Finanzbehörde ist es der Hamburger Sportjugend im Hamburger Sportbund e.V. gelungen, Sportvereinen und -verbänden eine Brücke zu bauen und Esport bis auf Weiteres in Hamburg steuerrechtlich als Spielangebot geltend zu machen und im Rahmen der Jugendhilfe gemeinnützig umzusetzen. Vor noch wenigen Monaten sah dies noch anders aus.

Durch das enge Zusammenwirken der obengenannten Organisationen konnte für Hamburger Sportvereine- und verbände Abhilfe i.S. der Abgabenordnung geschaffen werden. Ausgangspunkt stellt hier § 11 SGB VIII dar, das einen Schwerpunkt der Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit definiert.

Auch für die e-Football-Liga des Hamburger Fußball-Verbands sorgt diese Regelung für Klarheit bei den beteiligten Vereinen.

Die Zuordnung von Esport zur Jugendhilfe soll so lange gelten, bis zum Phänomen eSports auf regionaler oder Bundesebene eine anderslautende Entscheidung getroffen wird.

Die genauen Voraussetzungen findet man hier. Zum Thema Jugendförderung habe ich bereits in diesem Beitrag etwas geschrieben, generelle Informationen zur Vereinsgründung kann man in diesem Beitrag nachlesen. Dabei muss man sich aber im Klaren sein, ob man kommerzielle Absichten hegt oder nicht.

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Mitwirkender

Verfasst von Marian Härtel

Marian Härtel ist spezialisiert auf die Rechtsgebiete Wettbewerbsrecht, Urheberrecht und IT/IP Recht und hat seinen Schwerpunkt im Bereich Computerspiele, Esport, Marketing und Streamer/Influencer. Er betreut Startups im Aufbau, begleitet diese bei sämtlichen Rechtsproblemen und unterstützt sie im Business Development.

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