Achtung vor Fake-Versäumnisurteilen per E-Mail

Achtung vor Fake-Versäumnisurteilen per E-Mail 1

Aktuell scheinen per E-Mail Fälschungen von Versäumnisurteilen verschickt zu werden, die den Anruf bei einer Nummer, angeblich eine Kanzlei in Nürnberg, erreichen wollen, indem vorgespielt wird, dass der Empfänger ansonsten 33.000,00 Euro + Kosten an eine Win Keles 49 Online Casino Gewinnlotterie zahlen müsse.

Zum Glück ist der Auszug des Urteils relativ schlecht gefälscht, denn weder ist (von Ausnahmen im Mietrecht abgesehen) ein Amtsgericht für eine Forderung von 33.000,00 Euro überhaupt zuständig, noch ist es wahrscheinlich, dass ein solches Urteil ein Aktenzeichen von 2011 trägt. Auch ist § 313a ZPO hier nicht einschlägig, denn gegen ein Versäumnisurteil gäbe es natürlich Rechtsmittel.

Achtung vor Fake-Versäumnisurteilen per E-Mail 2

Der einfachste Weg ist wohl, die E-Mail einfach zu löschen. Einen Gefallen tut man anderen Empfänger, die vielleicht weniger souverän mit einer solchen E-Mail umgehen, wenn man tatsächlich Strafanzeige stellt.

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