Letzte Woche fand das Esport-Recht Event an der Uni Augsburg statt und wir haben sehr viele interessante Themen besprochen, die ich auch in den nächsten Tagen in einigen Artikeln abarbeiten werden.

Passend dazu eskaliert gerade übrigens in den USA ein Streit zwischen dem Spieler Tfue und dem Team FaZe. Mehr News dazu hier.

Auch wenn die rechtliche Situation nur sehr bedingt auf die deutsche Rechtslage übertragbar ist, so ist eine Aussage sicher richtig.

Auch der Kollege vom VFL Wolfsburg schreibt dazu

Zwar ist die US Rechtsprechung bezüglich der Repräsentieren von Spielern durch Teams in der EU nicht vorhanden und der Spieler Tfue sollte sich auch überlegen, warum er denn überhaupt einen Vertrag mit nur 20 % Beteiligung unterschrieben hat. Fakt ist aber, dass viele Spieler oft – zumindest am Anfang – unternehmerisch unerfahren sind.

Daher sollte man, wenn es um professionellen Esport geht, immer einen Berater/Rechtsanwalt zur Seite haben, der Verträge gegenliest, aber auch jemanden, der wertvolle unternehmerische Ratschläge geben kann und Verhandlungsgeschick aufweist. In über 20 Jahren Unternehmerdasein und mit 12 Jahren als Rechtsanwalt, habe ich mir alle drei Punkte hart, und auch mit Niederschlägen, erarbeitet. Spart man am Anfang, wird man es später bereuen. Es gibt einfach viel zu viele so schlechte Verträge im Esport und die Rechtsstreitigkeiten werden in nächsten Jahren massiv zunehmen. Ich habe aktuell zwei Fälle auf dem Tisch, noch unbarbeitet.

Das Gleiche gilt übrigens auch für Esport Teams. Wie ich schon oft geschrieben habe, wissen viele Esport Teams nicht, welche rechtlichen und unternehmerischen Risiken diese eingehen Dabei kann geholfen werden und ich bin immer auch für Gespräch bereit, auch bezüglich meiner Gebühren, wenn ich merke, dass ein Team es wirklich ernst meint und wirklich im professionellen Esport etwas erreichen will.

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