Die redaktionellen Arbeiten an der September-Ausgabe der SpoPrax – Sportrecht und E-Sportrecht in der Praxis sind abgeschlossen.

Auch ich habe einen interessanten Artikel beitragen, der eigentlich Pflichtlektüre für jeden sein sollte, der seine Esport-Organisation abseits von regulären Investoren finanzieren will.

Beinahe alle Esport-Organisationen, die mit einem Team an Spielbetrieben teilnehmen, sind derzeit wirtschaftlich nicht nachhaltig und funktionieren primär über externe Finanzierung. Durch die von der Distributed Ledger-Technologie ermöglichten neuen Anwendungen revolutioniert sich indes das Finanzierungswesen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die fortschreitende Tokenisierung und deren Auswirkungen auf die überlebenswichtige Finanzierung von Esport-Organisationen.

Syndikusrechtsanwalt Dr. Philipp Winter erläutert anhand eines Urteils des OLG Hamburg (Az.:5 U 147/19) die Eckpfeiler wettbewerbsrechtlichen Vorgehens gegen „Ticketplattformen“. Rechtsanwältin Anastasia Baumann und Rechtsanwalt Arno Lampmann nehmen ein Urteil des OLG Nürnbergs (Az.: 3 U 2801/19) zur Auslegung eines englischsprachigen Sponsoring-Vertrages genauer unter die Lupe.

Im E-Sport wird zunächst ein rechtspolitischer Ausblick auf die Strategien zur rechtlichen Weiterentwicklung des E-Sports der aktuellen Bundestagsfraktionen für die kommende Legislaturperiode geworfen. Akademischen Rat a. Z. Dr. Daniel Schmid gibt zudem mit dem ersten Teil seines zweiteiligen Beitrags einen Überblick zum Datenschutz im E-Sport.

Im Rahmen der Rubrik „Aus der Praxis für die Praxis“ reicht Rechtsanwältin Katharina Dierlamm, LL.M. den Entscheidungsträgern von Sportorganisationen einen Leitfaden zur Hand, um für die anstehende Umsetzung der EU-Whistleblower-Richtlinie gewappnet zu sein.

Bestellen kann man die Zeitschrift auch einzeln unter diesen Link.

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