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Keine Quellensteuer bei Onlinewerbung

Vor kurzem ging das Thema Quellensteuer bei Onlinewerbung, wie bei Google Ads, noch durch alle Munde. Auch bei mir findet man die entsprechenden tiefgründigen Artikel dazu.

Jetzt hat sich da Thema jedoch erledigt, denn Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, Aufwendungen für Onlinewerbung nicht der Quellensteuer zu unterwerfen.

Darauf hat das Bayerische Staatsministerium für Finanzen und Heimat hingewiesen. Unternehmen, die viel Geld für Onlinewerbung ausgeben, müssen sich also keine Gedanken mehr machen, dass inländische Unternehmen eventuell einen Steuereinbehalt durchführen müssen oder im schlimmsten Fall auf den Kosten sitzen bleiben.

Die zuständigen Stellen geben nun vor, dass eine Verpflichtung zum Quellensteuerabzug im Ergebnis erheblichen bürokratischen Mehraufwand bedeutet hätte und zu massiven Steuernachforderungen geführt hätte, die vor allem inländische Unternehmen belastet hätten.

Hat man als Unternehmen eventuell Rückstellungen gebildet, können/müssen diese nun aufgelöst werden.

Marian Härtel

Marian Härtel

Marian Härtel ist Rechtsanwalt und Unternehmer mit den Schwerpunkten Urheberrecht, Wettbewerbsrecht und IT/IP Recht und einen Fokus auf Games, Esport, Medien und Blockchain.

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