Quellensteuer und Google-Ads

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Am Samstag habe ich ausführlich zur Frage der Quellensteuer bei Google Ads / Adwords berichtet. Mir war zwar klar, dass das Thema heißer ist, als vielleicht viele ahnen, und dass das Thema so gut wie niemanden bekannt sein dürfte, aber die Menge der Reaktionen hat mich dann doch überrascht.

Da das Thema einige Anfragen von neuen Mandanten erzeugte, habe ich mich zu dem Thema mit einigen Kollegen ausgetauscht und aktuell besteht die Auffassung, dass durchaus Handlungsbedarf besteht. Das Thema sollte nicht unterschätzt werden.

Der Grund ist klar.

Wie bereits erwähnt, kann eine Steuerprüfung einen größeren Zeitraum umfassen und daher auch größere Werbesummen betreffen. Betriebsprüfern kommen derartige Themen zudem sehr gelegen. Ein Haftungsbescheid ist schnell erlassen und im Zweifel noch schneller vollstreckt. Sich gegen den Haftungsbescheid zu wehren, kann hingegen teuer und langwierig sein. Ausgang: schwer vorherzusagen.

Nach zahlreichen Gesprächen kann ich daher nur unbedingt anraten, eine Beratung zu dem Thema in Anspruch zu nehmen, um zu schauen, was notwendige Schritte sein könnten. Im Mindestfall sind Rückstellungen für eventuelle Forderungen zu bilden.

Fatal kann es auf jeden Fall sein, das Thema zu ignorieren. Das gilt insbesondere für Unternehmen, die Werbung unter Umständen FÜR andere bei Google buchen und im schlimmsten Fall (je nachdem wie die Verträge mit den Kunden bzw. die Zahlungsflüsse aussehen) auf einem Schaden für eine Handlung sitzen bleiben, die ihnen nicht einmal einen eigenen betriebswirtschaftlichen Vorteil gebracht hat. Hier sollten gegebenenfalls Angebote/Verträge/Rechtsbeziehungen angepasst oder eigene Kunden informiert werden.

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