Was genau NFT (oder Digital Assets) sind, darüber streiten Juristen noch sehr. Und es scheint manchmal, als wenn nicht nur die jeweilige Rechtsfrage umstritten ist, sondern es auch ein Problem in der Kommunikation ist. So wie Nichtjuristen oft “Firma” mit “Unternehmen” gleichsetzen, was juristisch natürlich Humbug ist, denn die Firma ist “der Name des Kaufmanns” (Firmenname ist daher ein besondere tolle Konstruktion 🙂 ), werden NFT auch oft verschieden benutzt.

Sind NFT nun die auf einer Blockchain gespeicherten Inhalte? Oder der zugrundeliegenden Smart Contract? Oder ist es der kleine Eintrag als solches? Juristisch kann dies einen sehr großen Unterschied machen. Ich habe vor einiger Zeit einmal eine Grafik erstellt, auf die weitere Blogposts in der nächsten Zeit aufbauen werden. Denn zu den jeweiligen juristischen Spitzfindigkeiten findet man bereits viel. Aber was sind NFT eigentlich?

Ein Richtig oder Falsch gibt es hier kaum, denn Rechtsprechung zu dem Thema gibt es quasi noch keine. Die aber wohl herrschende Meinung sieht NFT als gesetzlich noch nicht geregelte Inhaberschuldverschreibungen. NFT sind somit eigenltich „Nichts“, nur Token mit einem entsprechenden Speichervolumen von vielleicht 3kB. Die rechtliche Handhabe der NFT hängt daher maßgeblich davon ab, WAS genau in dem Token/Smart Contract gespeichert wird. 

 

 

Wie man sehen kann, könnte theoretisch in NFT alles gespeichert werden, von den bekannten “Rauchenden Affen” bis hin zum Eigentum an Grundstücken. Das ist die Stärke an der Distributed Ledger Technologie, wird aber zugleich auch die große Herausforderung für Juristen werden.

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