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LG München zur Löschung eines Twitter-Posts

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So langsam nimmt die Menge an Urteilen rund um gelöschte Posts und geschlossene Accounts in Social Networks zu und es wundert, dass die Netzwerke in vielen Fällen immer noch derart unversöhnlich reagieren. Das Spannungsfeld zwischen Netzwerkdurchsetzungsgesetz und Meinungsfreiheit ist in der Tat nur schwer aufzulösen. Das hatten aber Rechtsexperten vorab prognostiziert und es ist anzunehmen, dass Gerichte und Rechtsanwälte in den nächsten Jahren mit dem Urheberrecht ein Déjà-vu erleben werden und die Geschichte sich wiederholen wird.

Vielleicht sollte man jetzt schon einmal die Schriftsätze dazu vorbereiten 😉

Beim LG München ging es um folgenden Post

Auf eine Meldung hin löschte Twitter den Post aufgrund der gleichen Begründung in diesem Beitrag und diesem Beitrag. Das Landgericht München nutze eine ähnliche Begründung wie das Landgericht Berlin, dessen Beschluss ich in diesem Beitrag analysiert habe.

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Verfasst von Marian Härtel

Marian Härtel ist spezialisiert auf die Rechtsgebiete Wettbewerbsrecht, Urheberrecht und IT/IP Recht und hat seinen Schwerpunkt im Bereich Computerspiele, Esport, Marketing und Streamer/Influencer. Er betreut Startups im Aufbau, begleitet diese bei sämtlichen Rechtsproblemen und unterstützt sie im Business Development.

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